Archive for September, 2008
Schlaflose Nächte
Offensichtlich - ich bin ja tagsüber immer in Dresden arbeiten - hat sich der Tagesablauf halbwegs eingependelt. Am Tage klappt es mit den Mahlzeiten und gelegentlichen Ruhezeiten ganz gut. Problematisch wird´s aber leider jeden Abend und jede Nacht nach der Abendmahlzeit. Jona bekommt nach seiner Abendmahlzeit vermutlich immer wieder diese grausamen Koliken. Wir sind froh, wenn wir ihn mit Herumtragen, Bauchmassage, Kirschkernkissen etc. bis etwa Mitternacht zur Ruhe und zum Einschlafen bringen konnten. Gegen 2 Uhr nachts ist dann bereits wieder Stillzeit, und leider ist Jona in den vergangenen Nächten danach für den Rest der nacht einfach nicht mehr zu beruhigen gewesen. Kathrin und Jona haben dann immer erst am Morgen - ich bin dann bereits auf dem Weg nach Dresden - für 1-2 Stunden noch ein bisschen Schlaf gefunden.
Nun ja, es ist wohl, wie es ist. Wir sind ratlos, die Hebamme ebenfalls … Offensichtlich müssen wir das so noch für unbestimmte Zeit durchstehen. Hoffen wir - vorallem auch für den Kleinen - dass diese Quälerei bald ein Ende hat.
Schwere Zeit
Im Moment müssen wir eine schwierige Phase durchmachen. Jona trinkt leider an der Brust nicht ausdauernd und effektiv genug, so dass wir nach jeder Stillmahlzeit mit Nahrungsergänzung zufüttern müssen, damit er wenigstens ein bisschen zunimmt und vielleicht doch bald genug Kraft und Ausdauer hat, um sich ausschließlich von der Muttermilch zu ernähren. Zu allem Überfluss verträgt er die Zusatznahrung nicht so richtig, und hat nach jeder Mahlzeit ziemlich schwere Koliken, was er sich herzzerreißend von der Seele schreit. Das strapaziert nicht nur uns ziemlich, sondern ist auch insofern unglücklich, dass Jona dadurch ja wieder jede Menge Energie verbraucht, die er selbst am dingendsten braucht. Für uns ist es insofern sehr schwer, dass wir ihm offensichtlich nicht so recht helfen können. Wir versuchen viel: Wäremkissen, Bauchmassagen mit Kümmelöl, Tropfen gegen Kolik, Zäpfchen etc. Nicht will so richtig helfen und den kleinen Zwerg von seinen Strapazen befreien.
Nun ja, wir hoffen, dass diese für alle schwierige und nervenaufreibende Phase bald ein Ende hat, und sich endlich mal Alles ein bisschen einpegeln kann.
Happy Birthday, Oma
Liebste Oma,
da Mama, Papa und ich hier immer noch den Alltag üben müssen, trauen wir uns leider nicht richtig, zu Deinem Geburtstag persönlich vorbei zu kommen. Deshalb möchte ich Dir auf diesem Wege - natürlich auch im Namen meiner Eltern - ganz ganz lieb gratulieren. Ich wünsch Dir ganz viel Freude an mir, weniger Sorgen mit meiner Mama - die schafft das schon - und dem Hausbau - auch das wird werden!!!
Gleichzeitig sage ich Dankeschön für Alles, was Du für uns getan, gekauft, gelesen, organisiert und mitgedacht hast.
Du bist ein großer Schatz!!!
Wir wünschen Dir für´s neue Lebensjahr Gesundheit, Zeit zum Entspannen und Luftholen, endlich mal etwas ruhigeres Fahrwasser und uns, dass Du so bleibst, wie Du bist.
Tausend Küsschen und ganz fest gedrückt
von uns Dreien aus dem Bobritzschhaus.

Entspannung???
Nach ständigen Höhen und Tiefen pegelt sich die ganze Sache langsam ein. Die Abläufe sind inzwischen klar und man kann etwas entspannter an viele dinge herangehen. Von gänzlicher Entspannung kann sicher noch nicht die Rede sein, denn jeder Tag hält neue Überraschungen parat …

Anders bleibt anders
Hier sind die stolzen und glücklichen Eltern …
Nachdem Jona und Mama am vergangenen Sonntag endlich nach Hause durften und Jona ins Bobritzschhaus eingezogen ist, hat sich unser gesamter Tagesablauf auf den Kopf gestellt. Die alltäglichsten Dinge sind plötzlich nicht mehr alltäglich … Im Moment versuchen wir, uns miteinander einzuspielen. Das klappt mal besser mal weniger, zumal kein Tag wie der andere verläuft.
Es ist schon eine spannende und aufregende Sache, so einen kleinen Menschen in sein leben zu integrieren.
Die geburt verlief im Übrigen sehr gut. Wir sind überraschend - 10 Tage vor dem Termin - abends mit regelmäßigen in Bobritzsch aufegbrochen und nach Dresden ins Krankenhaus gefahren. Dort gab es kurz vor Mitternacht noch keinen echten Befund, wir sind trotzdem da geblieben, einfach um vor Ort zu sein. Und das war gut so … denn gg. 3 Uhr gings dann los … und 7:20 Uhr hatten wir Jona im Arm.
Wir werden demnächst regelmäßig hier über Jona und unsere Fortschritte berichten.
Bleibt also neugierig!!!
Mama & Papa
Hallo Welt!
Mein Name ist Jona.
Ich habe sehr zur Freude meiner Eltern Kathrin und Tim am Montag, den 08.09.2008, um 7:20 Uhr das Licht der Welt erblickt.
Auf dieser Seite werden meine Eltern gelegentlich über mich berichten, bis ich dann mal groß bin und selbst das Wort ergreifen kann.
Bis dahin,
Euer Jona

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